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5 Schritte, um mit der Transformation Ihrer digitalen Lieferkette zu beginnen

Die Logistikbranche verändert sich rasant. Die gestiegenen Erwartungen der Kunden - sowohl im B2C- als auch im B2B-Bereich - erfordern einen schnellen und fehlerfreien Service zu günstigeren Preisen.

Die Verlader wissen, dass sie im gesamten operativen Supply-Chain-Bereich sowohl Technologie als auch menschliches Fachwissen einsetzen müssen.

Wie wir in unserer Originalstudie Technologie + Menschlichkeit: Das Gleichgewicht in Ihrem Unternehmen findengezeigt haben, sind sich Verlader und Frachtführer aller Größen darüber einig, dass das optimale Verhältnis zwischen Technologie und menschlichem Fachwissen über alle Supply-Chain-Aufgaben hinweg 60% zu 40% beträgt.

Das ideale Verhältnis für Ihr Geschäft zu verstehen ist eine Sache - es zu erreichen eine andere. Egal wie hoch Ihr optimales Verhältnis ist oder wo Sie sich auf Ihrer Reise befinden, benötigen Sie einen Plan, um zu Ihrer nächsten Entwicklungsphase zu gelangen.

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Um Ihnen bei der Formulierung Ihrer Strategie zu helfen, haben wir anhand von Erkenntnissen aus unserer Forschung die konkreten nächste Schritte für alle diejenigen Verlader zusammengefasst, die gerade mit der Modernisierung ihrer Lieferkette beginnen.

 

Schritt 1: Starten Sie das Gespräch.

Der erste Schritt ist der einfachste. Erarbeiten Sie mit der Leitung Ihrer Logistik- und Supply-Chain-Abteilungen eine kritische Bewertung Ihrer Stärken und Schwächen.

Was machen Sie gut, wo können Sie Best Practices umsetzen? Wo brauchen Sie die meiste Hilfe? Liegt es an einem Mangel an technischen Werkzeugen, menschlichem Fachwissen oder beidem? Was muss kurzfristig priorisiert werden, wenn Sie langfristig als Unternehmen weiter wachsen wollen?

Eine Analyse Ihrer größten Herausforderungen (und wie gut Sie dafür gerüstet sind) ist ein guter Anfang. Hier lesen Sie, was 200 andere Supply-Chain-Leader als ihre größten Herausforderungen identifiziert haben:

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Die Supply-Chain-Funktion operiert nicht auf einer Insel, sondern ist mit jedem Teil des Unternehmens verbunden. Wenn Sie beurteilt haben, wo Sie sich heute befinden, und eine ungefähre Vorstellung davon haben, wohin Sie möchten, identifizieren und binden Sie relevante Stakeholder im gesamten Unternehmen ein, auf deren Unterstützung es ankommt.

Starten Sie einen Lenkungsausschuss und synchronisieren Sie Ihre Prioritäten mit der Geschäftsführung. Holen Sie sich IT-Input für Ihre Technologiestrategie. Sprechen Sie mit der Personalabteilung über die Qualifikationen, die Sie zur Optimierung brauchen, oder die rekrutiert werden müssen.

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Mit einer gründlichen Bewertung Ihrer Lieferkette aus Technologie- und aus Personalperspektive und durch offene Kommunikationslinie mit wichtigen Business-Stakeholdern schaffen Sie die richtigen Voraussetzungen, um mit der Evaluierung potenzieller Technologielösungen zu beginnen.

Es gibt Hunderte von Logistiktechnologien - denken Sie an Ihre größten Herausforderungen und Prioritäten und recherchieren Sie Tools, die diese Anforderungen erfüllen. Verwenden Sie Ihren Lenkungsausschuss als Resonanzboden.

 

Schritt 2: Beginnen Sie mit den Grundlagen.

Keine zwei Lieferketten sind gleich - jede Technologie- und personelle Lösung ist anders. Obwohl Sie untersuchen müssen, was für Ihr Unternehmen richtig ist, gibt es doch einige Aufgabenbereiche, in denen Verlader Technologie bzw. Menschen bzw. Kombinationen aus beiden bevorzugen.

Schauen Sie sich diese Bereiche zuerst in Ihrem eigenen Unternehmen an und überlegen Sie, ob Sie in mehr digitale Lösungen, mehr menschliches Fachwissen oder eine bessere Kombination aus beiden investieren müssen.

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Beachten Sie, dass die Verlader bei keiner der 13 relevanten Supply-Chain-Aufgaben der Meinung waren, dass eine 100% personelle oder 100% technische Lösung das Richtige ist. „Beides“ war durchweg die häufigste Wahl. Sogar diese 13 vorwiegend personellen bzw. technologischen Aufgaben brauchen also eine Mischung aus beidem.

Zum Beispiel bevorzugen 55% der Verlader die menschliche Interaktion bei der Kommunikation mit einem Kunden. Basierend auf dieser Zahl glauben die Verlader eindeutig, dass es wichtig ist, geschulte Mitarbeiter für Beziehungsmanagementaufgaben zu haben.

Obwohl im Beziehungsmanagement Mitarbeiter die Initiative übernehmen sollten, gibt es immer noch viel Raum für den Einsatz von Chatbots, Self-Service-Plattformen, API-Konnektivität und KI-Lösungen in Routineaufgaben, so dass die Mitarbeiter sich auf die strategische Kommunikation konzentrieren können.

Technologie ist das Rückgrat der Industrie. Sie spielt eine große Rolle bei der Organisation, Pflege und Ausführung von Plänen. Die Menschen sind aber immer noch diejenigen, die alles steuern, und es ist unerlässlich, dass wir uns nicht vollständig auf Technologie verlassen, da wir weiter wachsen, uns entwickeln und für unser Handeln verantwortlich sein müssen.“

-VP / Chief Executive einer Organisation mit einem Umsatz von über 700 Mio. € aus unserer Umfrage

 

Unsere Studie befragte Verlader auch zu ihren wichtigsten Technologieplattformen. Wenn Sie die meisten oder alle dieser wichtigen Tools nicht nutzen, sollten Sie entsprechende Investitionen in Betracht ziehen.

 

Schritt 3: Konsultieren Sie die Experten.

Nicht jeder Verlader ist in allen Bereichen exzellent - und das ist in Ordnung. Schauen Sie sich einige der schwächeren Bereiche Ihrer kritischen Bewertung an, und bestimmen Sie, ob Sie Ressourcen für den internen Kompetenzaufbau oder für die Suche nach Hilfe von außen bereitstellen möchten.

Outsourcing kann ein schneller und effektiver Weg sein, um Effizienz zu erzielen und gleichzeitig Ihren Mitarbeitern die Möglichkeit zu geben, sich auf Ihre Kerngeschäftsziele zu konzentrieren. Hier sind einige Schlüsselbereiche, in denen sich Verlader laut unserer Umfrage an externe Hilfe wenden.

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Unabhängig von der Größe nutzen Verlader Drittanbieter, um die Effizienz zu verbessern. Mit zunehmender Skalierung von Unternehmen lagern sie jedoch tendenziell einen größeren Teil ihrer Supply-Chain-Aufgaben aus.

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Schritt 4: Kombinieren Sie für Prognosen Technologie mit menschlicher Kompetenz.

In unserer Studie haben wir die Verlader gebeten, ihre höchsten Erwartungen bei der Auswahl einer neuen Plattform anzugeben. 45% erwarten, dass ihre Technologieinvestitionen dazu beitragen werden, genauere Budgetprognosen zu erstellen. Dies war die Erwartung Nummer eins.

Wir haben Verlader die auch gefragt, welche Technologielösungen sie wollen, aber derzeit nicht haben. 51% sagten: bessere Tools für Frachtmarktprognosen; Dies war die zweite Wahl hinter fortschrittlichen KI-Lösungen.

Diese beiden konkurrierenden Statistikergebnisse zeigen, dass die Verlader zwar erwarten, dass Technologieinvestitionen ihnen bessere Erkenntnisse verschaffen, dass es aber dennoch Verbesserungspotenzial gibt.

Wir setzen Technologie ein, um die Effizienz in einigen Prozessen zu verbessern, aber beim Aufbau einer langfristigen Strategie ist das Humankapital immer noch unschlagbar. “

- Director / Manager of Procurement, 700 Mio. € + Versender mit einem Tech-to-Human-Verhältnis von 45:55

Obwohl es sich um eine technische, datenbasierte Aufgabe handelt, kann das Erstellen einer Supply-Chain-Prognose ebenso eine Kunst wie eine Wissenschaft sein. Um möglichst genaue Prognosen zu erstellen, kombinieren Verlader menschliches Fachwissen - basierend auf einem soliden Verständnis der Marktbedingungen - mit Technologie-Tools.

Schritt 5: Bleiben Sie in Bezug auf neue Lösungen auf dem Laufenden.

Die Supply-Chain-Technologie entwickelt sich täglich weiter. Ständig kommen neue Lösungen - und Herausforderungen - auf den Markt. 31% der Verlader in unserer Studie nannten das Schritthalten mit den neuesten Technologielösungen als größte Herausforderung. Sie belegt insgesamt den vierten Platz.

Um Ihre Technologie- und Personalstrategie zu erstellen und umzusetzen, müssen Sie über Branchentrends und neue Technologien informiert bleiben.

Versierte Supply-Chain-Leader nutzen eine Vielzahl von Quellen, um unterschiedliche Perspektiven zu erhalten. Hier sind die wichtigsten Quellen, die Verlader nutzen, um auf dem neuesten Stand zu bleiben:

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Fazit

Die digitale Transformation hat die gesamte Logistikbranche erfasst. Verlader aller Größen und Branchen müssen sich weiterentwickeln. Das bedeutet: neue Technologie, aber auch mehr - und qualifiziertere - Mitarbeiter.

Fassen wir hier fünf Erkenntnisse aus unserer Originalstudie zusammen. Nutzen Sie diese als Leitlinien für Ihre Strategie, wenn Sie beginnen, Technologie und menschliches Fachwissen in Ihrer Supply Chain ins richtige Verhältnis zu bringen.

1. Starten Sie das Gespräch.
2. Beginnen Sie mit den Grundlagen.
3: Konsultieren Sie die Experten.
4: Kombinieren Sie für Prognosen Technologie mit menschlicher Kompetenz.
5: Bleiben Sie in Bezug auf neue Lösungen auf dem Laufenden.

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